Innige Beziehungen -
Referenzkunden heimischer Anlageberater berichten über ihr Verhältnis zu "ihrem" Finanzberater

Fonds Professionell - 4/2000

Fondspicking outgesourct

Mit Wertpapieren und Vermögensveranlagung kennt sich Hansjörg Cohnen aus, immerhin war er viele Jahre Finanzvorstand eines internationalen Unternehmens und dabei auch mit der Veranlagung der firmeneigenen Pensionsgelder betraut. Es ist daher umso erstaunlicher, dass Cohnen, der heute Partner des amerikanischen Softwarehauses Aperture ist, die Dienste des Klosterneuburger Vermögensberaters Wolfgang Czutta in Anspruch nimmt.
    Die Erklärung dafür ist aber durchaus plausibel: Cohnen beschäftigt sich selbst sehr intensiv mit der Frage, welches Risiko er eingehen möchte, wie langfristig sein Anlagehorizont sein soll, er entscheidet auch, wie er investieren möchte - derzeit sind es die Bereiche Technologie, Biotechnologie und Telekommunikation. "Herr Czutta übernimmt dann für mich aufgrund der von mir vorgegebenen Kriterien die Auswahl des geeignetsten Fonds. Ich source also quasi das Fondspicking an ihn aus", erklärt Cohnen das Ziel seiner Zusammenarbeit mit dem Vermögensberater. Kennen gelernt haben sich die beiden über gemeinsame Bekannte. Schon beim ersten Gespräch konnte Czutta, der Teilhaber des Finanzzentrums Klosterneuburg ist, mit seinem Fondswissen bei Cohnen punkten. Der Grundstein für eine intensive Zusammenarbeit war gelegt.

Zufrieden

Bislang ist er mit den Fond-Analysen Czuttas und der damit verbunden Beratungsleistung äußerst zufrieden. Und das, obwohl er nach eigenen Angaben sehr kritisch ist. "Schließlich habe ich während meiner Tätigkeit in den USA ein extrem hohes Niveau in der Finanzberatung kennen gelernt", erklärt Cohnen, für den die Servicequalität der österreichischen Finanzbranche noch zu wünschen übrig lässt. "Bevor ich zu Herrn Czutta kam, hatte ich auch zu einigen Banken Kontakt, die mir tatsächlich rieten, 50 bis 70 Prozent in Immobilienfonds, den Rest in Anleihen und nur zehn Prozent in Aktien zu investieren", beschreibt Cohnen seine Erfahrungen. Sein Anlageziel bestand darin, längerfristig ertragsstark zu veranlagen und dabei aber auch schon von Anfang an Entnahmen zu tätigen. Kein Wunder, dass Cohnen auf die Umsetzung des Bankentipps verzichtete.
    Czutta sieht seinen Wettbewerbsvorteil in einer langjährigen intensiven Beschäftigung mit dem Thema Investmentfonds. Der Klosterneuburger: "Schon 1989 hatte ich erstmals Kontakt mit Fonds. Seit damals bilde ich mich ständig weiter und wende auch heute noch einen Großteil meiner Zeit dafür auf, immer am letzten Stand der Dinge zu sein." Dass ihm das offenbar auch gelingt, beweist die Tatsache, dass Czutta einer der ersten österreichischen Fondsberater ist, die die Produkte der amerikanischen Fondsgesellschaft Janus vertreiben. Die Abwicklung des Fondsgeschäfts erfolgt über Top Ten, einer der wenigen Pools, die nur mit Konzessionierten zusammenarbeiten. Für Czutta liegt gerade darin ein besonderer Qualitätsvorsprung: "Top Ten ist kein Vertriebsunternehmen, sondern eine Einkaufsplattform renommierter Vermögensberater, dadurch hat jedes Mitglied ein besonders gutes Standing bei den Fondsgesellschaften."

Kreative Finanzierungskonzepte

Der Ehrgeiz Czuttas und seiner Partner aus dem Finanzzentrum besteht allerdings darin, weit mehr als nur Fondsberatung anzubieten.     Zusammen mit verschiedenen Spezialisten wird die gesamte Palette der Finanzberatung offeriert und abgewickelt. So erstellt Czutta mit seinem Team beispielsweise gerade ein kreatives Finanzierungskonzept für seinen Kunden Cohnen. Auch in diesem Segment kommt Czutta sein langjähriges Engagement zugute: "Ich habe mir über zehn Jahr hinweg Kontakte zu einigen besonders flexiblen und serviceorientierten Banken, speziell zur CA und zur Oberbank, aufgebaut. Von dem guten Vertrauensverhältnis profitieren schlussendlich auch meine Kunden. Und die Bank weiß, dass ich nur erstklassige Mandanten bringe. Ich sehe mich schließlich nicht als Kreditorganisator für schwierige Fälle, sondern als Entwickler optimaler Finanzierungskonzepte.

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